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PIEVE SANTO STEFANO
Nachdem man auf fast 1000 m Hoehe den Pass Viamaggio ueberquert
hat, erreicht man die Pieve Santo Stefano, eine der aeltesten Ansiedlungen
der ganzen Valtiberina. Der Ort etruskischen Ursprungs wurde in
der roemischen Zeit zu einem wichtigen Handelsplatz fuer Holz und
wuchs weiterhin unter der florentinischen Herrschaft. Man weiss
wenig von der Geschichte der Pieve Santo Stefano, da im 19.Jh. eine
Ueberschwemmung alle Kunstwerke, Dokumente und zivilen Archive zerstoerte.
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Der
aelteste Kultort war die Pieve, die der Ansiedlung den Namen gab,
die im 12.Jh. erbaut und mit den Gebaeuden der Kollegiatskirche von
Santo Stefano vergroessert wurde. Der gesamte Komplex wurde im Laufe
des 19.Jh.s umgebaut und befindet sich heute in einem aussergewoehnlich
guten Zustand. Hier ist eine Himmelfahrt von Andrea della Robbia erhalten.
Sehenswert ist ausserdem die Wallfahrtskirche Madonna dei Lumi und
am Ortsrand ein antiker paganischer Tempel oktangonaler Form. im Palazzo
Comunale ist ein besonderes Museum eingerichtet worden, das den Tagebuechern
gewidmet ist, in denen autobiografische Zeugnisse ganz Italiens erhalten
sind. Neben dem Rathaus bewundert man die Loggette
del Grano" aus dem 18.Jh., und in der Umgebung sollte man einen
Abstecher zum Kloster Santa Maria in Ceraiolo und zur Kirche San Lorenzo
in Baldignano mit der Krypte aus dem Jahr 1000 machen. Zum
Schluss ist noch der befestigte Ort Mignano zu besuchen, ein herrliches
Beispiel von Burg-Haeusern, die um die Pfarrkirche errichtet wurden.
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