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MUSEEN
Das Museo Civico di Sansepolcro bewahrt einige Meisterwerke
von Piero della Francesca auf, wie die herrliche Freske der "Wiederauferstehung",
die "San Ludovico di Tolosa" und "San Guiliano".
Das in einem Extraraum ausgestellte Polyptychon della Misericordia
ist ebenfalls von einmaliger Schoenheit.
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Ausser
den Kunstwerken von Piero della Francesca sind auch Werke folgender
beruehmter Kuenstler vorhanden: Santi di Tito, Giovanni Battista Mercati,
Matteo di Giovanni, Andrea della Robbia, Luca Signorelli, il "Pontormo".
Das Museum beherbergt eine umfangreiche Gallerie der bedeutendsten,
in
Sansepolcro geborenen oder aktiven Kuenstlern der zwanziger bis neunziger
Jahre des 20.Jahrhunderts. Im selben Gebaeude befindet sich auch eine
Abteilung des Museums, das dem Schatz der Kathedrale gewidmet ist
und in dem heilige Paramente und wertvolle Gegenstaende ausgestellt
sind. Im Untergeschoss wurde die reichhaltige Sammlung archaeologischer
Fundstuecke ausgestellt, die in der Umgebung von Sansepolcro vom Archaeologischen
Amt der Toskana und einer lokalen Gruppe
zasammengestellt worden sind.
In Anghiari ist das Museum Palazzo Taglieschi einen
Besuch wert, das eine reiche Sammlung von Gemaelden, Skulpturen und
Werkzeugen zeigt, unter denen eine Madonna aus Holz des 15.Jh.s von
Jacopo della Quercia hervorsticht. Sehr schoen sind auch die Tondi,
Rundbilder, der Schule Robbias, die Benedetto di Santi Buglioni zugeschrieben
werden und die polychrome Terrakotta, die die Geburt Christi mit Heiligen
darstellt, die ein Werk Andrea della Robbias sein soll. In der entweihten
Kappele Corpus Domini in Anghiari befindet sich ausserdem der Sitz
des Museum der Misericordia. Hier sind Zeugnisse der Aktivitaeten
des Ordens Corpus Domini aus dem 14.Jh. ausgestellt, wie Krankenbahren
fuer
Pestkranke, Operationsgegenstaende und ein wertvolles Archiv von Dokumenten,
die helfen, das Leben dieses Ordens zu rekonstruieren. Der Palazzo
del Marzocco beherbergt das Dokumentationszentrum der Schlacht von
Anghiari: plastische Darstellungen, Soldaten und Waffen aus Blei,
digitale Animationen, die dem Besucher die Moeglichkeit geben, das
fundamentale Ereignis der historischen Entwicklung dieser Gegend naeher
kennenzulernen; hier koennen die Gaeste ausserdem Reproduktionen der
Skizzen Leonardo da Vincis bewundern, die zur Vorlage des beruehmten
Gemaeldes der Schlacht dienten, das ihm vom Gonfaloniere von Florenz
in Auftrag gegeben worden war. Das Museum bewahrt auch getreue
Nachbildungen von Leonardos Kodex, die auch als "Mauskript K"
und "Kodex Atlantico" bekannt sind.
Im Museum der Museum der Madonna del Parto in Monterchi
wird eins der Hauptwerke Piero della Francescas aufbewahrt, das vom
Meister fuer die Kapelle des Gemeindefriedhofs realisiert worden war.
Dies Museum verfuegt auch ueber Platz im Freien, wo im Sommer kulturelle
Manifestationen um Musik
und Literatur abgehalten werden. Monterchi hat ausserdem das Museum
der Waagen, wo Hunderte von italienischen und auslaendischen Messinstrumenten
der Zeit zwischen 1400 und 1948 zu sehen sind. Diese Kollektion wurde
seit den Sechziger Jahren von Velio Ortolani realisiert. Das nationale
Antiquarium Nazionale di Sestino liegt im Zentrum des Ortes
und liefert archaeologische Zeugnisse des antiken apeninischen Ortes.
Hier sind Epigraphen von Kaisern und Persoenlichkeiten etruskischer
Herkunft ausgestellt sowie Saeulenstuempfe, die von Richteraemtern
und staedtischen Magistraten, Kaisern, Goettlichkeiten zeugen und
verschiedene Grabdenkmaeler. Wunderschoen sind die Basreliefs aus
Stein, die Gladiatorenspiele und eine "damnatio ad bestias"
darstellen. Besonders interessant ist die Kollektion der Bildhauerkunst
und Keramik. Das "Museo Michelangiolesco" wurde 1964
offiziell in aprese zu den Feierlichkeiten des 400jaehrigen Todestages
eingeweiht. Es befindet sich im Geburtshaus Michelangelos (14.Jh.),
im Palazzo Clusini (!4.Jh.), in den Saealen della Rocca und im Freien
unter den Resten der antiken Burg und zeigt zahlreiche Meisterwerke.
Interessant sind auch die Nachbildungen antiker Werke Michelangelos,
die zwischen 1613 und 1620 von bekannten florentinischen Kuenstlern
realisiert worden sind.
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