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HUEGEL >> VALTIBERINA

KLOESTER UND PIEVEN

Eine Entdeckungstour von Pieven und Kloestern bietet den Besuchern die Moeglichkeit, wunderschoene unberuehrte Landstriche zu entdecken und die tiefe Spiritualitaet der Bevoelkerungen der Valtiberina waehrend des Mittelalters kennenzulernen, die maechtige religioese Denkmaeler
erichten liessen.
Als Tor des Casentino bildet die Valtiberina das beste Vorspiel fuer einen Besuch der beruehmten Klosterkomplexe Camaldoli und La Verna, aber bietet auch kleinere religioese Denkmaeler ausserordentlicher Schoenheit, die dem Besucher die Moeglichkeit bieten, eine Rundreise zu den geistigen Orten zusammenzustellen. Der Rundweg beginnt im Gemeindebereich von Sansepolcro auf dem Huegel Montecasale, wo das Kloster liegt, in dem auch San Francesco d'Assisi auf seiner Reise nach
La Verna angehalten haben soll. Das Kloster entstand um eine von den Moenchen Camaldolis auf den Resten einer Festung errichteten Klause: sie diente als Halt fuer Reisende und als Unterkunft fuer Pilger, und als die Einsiedelei San Francesco geschenkt wurde, hielten sich hier der Moench mit seinen Bruedern auf. Der Charme des Gebaeudes wird von dem umstehenden Wald und der herrlichen Position ueber dem Arnotal unterstrichen. Im Zentrum von Sansepolcro sollte man unbedingt die Kirche San Fransesco besuchen, in der ein wunderschoenes Polyptychon des 15.Jh.s erhalten ist. In Monterchi besucht man das Kloster der benediktinischen Nonnen, das 1889 wieder in ihren Besitz ueberging,
nachdem es im 18.Jh. in ein Konservatorium umgewandelt worden war.
Im kleinen Ort San Leo liegt eine schoene romanische Kirche, die mit einer Freske aus dem 15.Jh. verziert ist. In Anghiari besichtigt man die antike Abtei der Camaldoleser und die Kirche Santo Stefano, die im 8.Jh. aus Terrakottafliessen im Stil von Ravenna erbaut wurde. Nicht zu versaeumen ist ein Abstecher zur Pieve Sovara, einer der bekanntesten der Valtiberina aus dem 7.-8. Jh., in deren Innerem ein wunderschoenes Taufbecken aus Stein erhalten ist. Das Gebaeude liegt an einer Strasse voller Tabernakel, antiken Krankenhaeusern und Kirchen und fuehrt von Anghiari nach Arezzo. In Montalto sollte man die Wallfahrtskirche der Kappuziner und die Burg, in der San Francesco kurz vor seinem Tod beherbergt wurde, besichtigen. Die Burg ueberragt eine unberuehrte Natur und, auch wenn von der Originalstruktur nur noch wenig erhalten ist, blieb bis heute das sogenannte Quartiere dei Lanzi
aus dem 16.Jh. erhalten. Unweit von Caprese Michelangelo liegt die Einsiedelei Casella auf 1260 m Hoehe in einer schoenen Lage. Die den Eremo umgebenden Naturschoenheiten empfehlen, den Ort zu Fuss oder mit dem Pferd auf gut ausgeschilderten Wegen zu erreichen. Die Klause wurde von den Bewohnern der Umgebung im Jahre 1224 errichtet in Erinnerung an den Aufenthalt, den San Francesco hier auf seiner Reise von La Verna nach Assisi einlegte.




















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