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>> VALTIBERINA
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BESCHREIBUNG
Der Tiber durchquert in der Toskana gruene Landschaften voller
Geschichte, verstreut liegen Zeichen von Piero della Francesca,
dem Genie der toskanischen Malerei, der die herrliche Natur der
Valtiberina als Hintergrund fuer viele seiner Gemaelde waehlte.
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Die
Zeichen der Zeit liegen ueberall in der toskanischen Valtibertina
verstreut, einem Landstrich reich an antiken Orten, kuenstlerischen
Zeugnissen und religioeser Architektur. Die Beziehung zwischen dem
Menschen und der ihn umgebenden Landschaft ist in der Valtibertina
eng, aber im selben Moment auch respektvoll: die Bewohner von einst
und von heute haben die Landschaft veraendert und Spuren hinterlassen,
aber ohne das, von der Natur geschaffene Schauspiel zu stoeren. Pieven,
Kloester, kleine Kirchen, Einsiedeleien und Konvente sind noch heute
Ausdruck einer tiefen, spontanen und weit verbreiteten Religioesitaet,
die schlichte Gebaeude hat entstehen lassen, die sich harmonisch in
die
Waelder und Weideflaechen des Tibertals eingefuegen. Von den Etruskern
bis zur Renaissance hat die Valtibertina das Entstehen verschiedener
grosser Kulturen registriert, hat Genies und Kuenstler inspiriert
und beherbergt: Piero della Fransesca war hier zu Hause, Michelangelo
wurde in der Valtibertina geboren und Dante, der groesste italienische
Dichter, ohne San Francesco zu vergessen, der sich hier aufhielt,
bevor er das Kloster della Verna und den nach dem Heiligen benannten
Orden
der Franziskaner gruendete. Die Valtibertina mit ihrer strategischen
Position ist der ideale
Ausgangspunkt fuer Erkundigungen in die herrliche Umgebung: in den
aretinischen Apenin gelangt man ueber Ponte di Buriano, das, laut
einiger Gelehrter, von Leonardo als Hintergrund fuer seine Monalisa
genommen worden ist. Um die Auslaeufer des Pratomagno zu erreichen,
einer Gegend voller herrlicher dichter Waelder und unendlicher Weiden,
nimmt man den Weg der Setteponti ("Sieben Bruecken"), ein
Aufeinanderfolgen von Ortschaften und Pieven inmitten dichter Olivenhaine.
Diese Region bewahrt einen der grossten Waldbestaende Europas, gekennzeichnet
von wilden Fluessen, die in Richtung Arno
fliessen, und von beruehmten Kloestern wie Camaldoli und La Verna,
wohin noch heute Hunderte von Pilgern ziehen.
Der Tourist findet also in der Valtibertina die idealen Voraussetzungen
fuer einen Aufenthalt in einer aussergewoehnlichen Landschaft, eine
reichhaltige Auswahl an kulturellen Ereignissen und unzaehlige Moeglichkeiten,
Museen, Orte voller Kunst und religioese Monumente zu besichtigen.
Es fehlen natuerlich auch nicht die sportichen Aktivitaeten in frischer
Luft und ausser einem sehr gut ausgebauten Netz an Trekking-Wegen,
bietet die Valtibertina heute dem Besucher zahlreiche Reitwege, die
es ihm erlauben, die Merkmale dieser herrlichen Natur vom "Pferderuecken"
zu erleben und sich so den lange vergangenen Rythmen des alltaeglichen
Lebens anzupassen. Die Kueche bietet heute lange vergessene Spezialitaeten,
typische Gerichte, die mit Liebe und ohne Eile nach antiken Rezepten
mit lokalen Zutaten zubereitet werden, je nach der Jahreszeit natuerlich
verschieden. Man braucht nicht zu hoffen, in mehreren Restaurants
dasselbe Gericht zu finden, denn in der Valtibertina kocht man noch
nach alten Familienrezepten, von Familie zu Familie verschieden.
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