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RUFINA
In der Altstadt von Rufina ist die herrliche, aus dem Ende
des 16.Jh.s stammende, Villa Poggio Reale einen Besuch wert; sie
wurde nach einem Entwurf Michelangelos erbaut und im 19.Jh. restauriert,
als auch der Keller hinzugefuegt worden ist. Heute beherbergt die
Villa das Museum der Weinrebe und des Weines und die Enoteca del
Chianti Rufina e Pomino. In der Umgebung von Rufina erhebt sich
die Burg Pomino, eine Villa des Cinquecento, verziert mit einem
Laubengang, der Bartolomeo Ammannati zugeschrieben wird.
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| Heute
ist das Castello in zwei Teile unterteilt: in eine luxurioese Villa
und einen Weinkeller fuer den Pomino Doc und ist im Besitz der Familie
Frescobaldi. Sehr schoen ist auch die Pieve San Bartolomeo in Pomino,
die im 12.Jh. in romanischem Stil erbaut wurde und an deren Seite
ein Glockenturm vom Beginn des Duecento steht. Auch die, in dem Gemeindegebiet
von Rufina gelegene, Villa I Busini aus dem 15.Jh. mit ihrem herrlichen
italienischen Garten und das Oratorium von Ruggiano, das der Sage
nach am Fundort einer Madonnenikone erbaut wurde, sind einen Abstecher
wert. Zu den originellsten Veranstaltungen des Gebietes um Rufina
gehoert der "Bacco Artigiano", eine vom letzten Donnerstag
im September bis zum Sonntag dauernde Veranstaltung, die die typischen
Produkte der Gegend, vor allem den Wein und das Handwerk bekannt machen
soll. Zur gleichen Zeit des "Bacco Artigiano" findet am
letzten Samstag im September die Segnung des Weines statt. Der historische
Umzug der Weinhersteller zieht durch die Strassen von Florenz mit
dem "Carro Matto" (ein typischer Wagen aus ueber 2000 Chianti
Rufina Flaschen, der von Rindern gezogen wird); es geht von der Piazza
Santa Croce zur Piazza Signoria, um den Herren von Florenz den "geweihten"
Wein anzubieten - ganz so, wie es die Tradition will.
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