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PELAGO
Obwohl Pelago vom geschichtlichen und verwaltungsmaessigen
Standpunkt zur Valdisieve gehoert, liegt der Ort hauptsaechlich
auf den Bergen, die zum Arno abfallen. In diesem Ort befinden sich
die eleganten, oft mit schoenen Bogengaengen verzierten, Palaeste
der antiken Adelsfamilien. Sehenswert ist die Kirche San Clemente
aus dem 18.Jh., die eine kleine Sammlung sakraler Kunstgegenstaende
birgt.
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| Verstreut
in der Umgebung findet man viele Zeugnisse der Geschichte Pelagos:
auf der Strasse in Richtung Casentino, etwas oberhalb von San Francesco,
liegt die Burg Nipozzano, die vor dem Jahr 1000 erbaut wurde und von
malerischen Haeusern des mittelalterlichen Ortes umgeben ist. Von
der Burg Ristonchi ist bis heute nur der hohe Turm aus dem 12.Jh.
erhalten, waehrend die Villa Altomena, die den Herzoegen Guidi gehoerte,
restauriert wurde und heute ein Gehoeft st. Die Villa Buondelmonti
in Grassina gehoerte einst zu den Besitzungen der Abtei Vallombrosa,
aber ging dann 1586 in den Besitz der florentinischen Familie Buondelmonti
ueber, die zu jener Zeit ueber die Huegel um Florenz herrschte. In
Tosina sollte man die Pieve und das Kloster Santa Caterina mit dem
herrlichen Kreuzgang, dem Kapitelsaal, dem Speisesaal und der Bibliothek
besuchen; die kleinen Ortsteile Paterno und Raggiali sind einen Abstecher
wert wegen ihres typischen Charakters malerischer Bergdoerfer mit
kleinen, aus Stein erbauten Haeusern. Im Juli findet in der herrlichen
Altstadt von Pelago das Festival On The Road statt, ein dreitaegiges
Treffen von Strassenkuenstlern, das junge Leute der ganzen Toskana
anzieht, um Konzerte, Theatervorstellungen, Maerkte und Vorstellungen
fahrender Kuenstler zu besuchen.
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