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HUEGEL
>> VALDISIEVE
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BESCHREIBUNG
Die Valdisieve ist die Gebirgslandschaft, die der Stadt Florenz
am naechsten gelegen ist und die Orte Dicomano, Londa, Pelago, Pontassieve,
Reggello, Rufina und San Godenza umfasst. Eine gruene, unberuehrte
Landschaft zwischen dem Tal der Sieve und der Grenze des Mugello
von sehr grossem naturalistischen Wert, die durch zahlreiche
Naturschutzgebiete und Nationalparks geschuetzt wird.
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In
der Valdisieve liegen die Auslaeufer des Nationalparks der Casentinischen
Waelder, die Riserva Biogenetica di Vallombrosa, der Wald Sant'Antonio
mit seinen unendlichen Buchen-und Kastanienwaeldern, die Kaemme der
Consuma und des Monte Giovi an der Grenze zum Mugello
und, talabwaerts sanfte Huegel, bebaut mit Olivenhainen und Weinreben.
Die Valdisieve ist naemlich seit Jahrhunderten die Gegend, in der
das Gemuese und das Obst fuer die Stadt Florenz angebaut werden und
Oel und Wein fuer die Lokale der Stadt produziert werden. Die Gassen,
die auf die Huegel der Valdisieve fuehren, sollten in aller Ruhe befahren
werden, um besser die Villen, Pieven, Orte und Weinkeller entdecken
zu koennen. Von besonderer Anziehungskraft ist die Strasse der Weine
Chianti Rufina und Pomino, die sich von einer "Azienda Agricola"
zur anderen schlaengelt, wo dieser koestliche lokale Rotwein hergestellt
wird. Die unberuehrte Landschaft der Valdisieve, auch Montagna Fiorentina
(Berge von Florenz) genannt, eignet sich hervorragend, um zu Fuss
oder mit dem Pferd erkundet zu werden, da sie ueber ein sehr gutes
Netz von ausgeschilderten Wegen verfuegt, die sich an den Haengen
des
Pratomagno und den herrlichen Kastanien- und Tannenwaeldern von Vallombrosa
und Sant'Antonio entlang klarer, wilder Flusslaeufe erstrecken. Der
besondere naturalistische Schatz der Valdisieve wird
mit wertvollen geschichtlichen und kuenstlerischen Zeugnissen angereichert,
die die antike Besiedelung dieses Landstrichs dokumentieren. Von den
Etruskern, die als erste Wein und Oliven anbauten, bis hin zu den
Roemern, die Siedlungen und Kolonien gruendeten, bis zu den mittelalterlichen
Dioezesen, die an die Stelle der, aus Verteidigungsgruenden von den
Roemern errichteten, "Civitas" traten, haben alle diese
verschiedenen Kulturen, die sich in der Valdisieve abwechselten, wunderschoene
Zeichen ihrer Praesenz
hinterlassen. Im Mittelalter waren es die Herrscherfamilien der Pazzi,
Guidi und Ubaldini, die Burgen, befestigte Ortschaften und Verkehrswege
bauten. Waehrend der florentinischen Herrschaft, die im 14.Jh. begann,
war es das reiche staedtische Buergertum, das Villen und Parks fuer
ihre Erholung auf dem Lande anlegten. Im 15.Jh. baute Florenz ueberall
in der Valdisieve "Borghi" und Zufahrtsstrassen und schloss
diese Gegend als "Granducato di Toscana" bis hin zur italienischen
Einheit in ihre eigene Geschichte ein. |
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