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PESCIA
Pescia ist die Hauptstadt der Gegend Valdinièvole
und verbindet wertvolle Denkmaeler ihrer mittelalterlichen Vergangenheit
mit einer lebhaften Produktion, vor allem im Bereich der Blumenzucht.
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Unter
den bedeutendsten Denkmaelern von Pescia sind der schoene barocke
Dom mit seinem Glockenturm aus dem 14.Jh. und die Bibliothek, in der
eine herrliche Statue der Schule Della Robbias erhalten ist, einen
Besuch wert. Sehenswert sind ausserdem das, aus dem 12.Jh. stammende,
und im
darauffolgenden Jahrhundert umgebaute, Oratorium Sant'Antonio Abate
und die Kirche San Francesco, die im 17.Jh. auf den urspruenglichen
gothischen Formen wiederaufgebaut wurde. In ihrem Inneren bewundert
man das Altarbild von Bonaventura Berlinghieri, das San Francesco
zeigt und seine
Lebensgeschichte erzaehlt. Am rechten Ufer des Baches Pescia befindet
sich der laengliche Platz Mazzini, umrahmt vom Palazzo dei Vicari
aus dem 14.Jh. und der Kirche Madonna di Pie' di Piazza mit ihrer
Fassade im Stil des Brunelleschi. Wenn man durch die ruhigen Gassen
hinter dem Platz schlendert,
erreicht man die Piazza Santo Stefano mit dem Museo Civico Carlo Magnani,
das in einem schoenen Palast des Settecento untergebracht ist: hier
sind Wandteppiche, Skulpturen und Gemaelde der toskanischen Schule
der Periode vom 14. bis 16. Jh. ausgestellt. Versaeumen Sie nicht
einen Besuch in der Gipsfigurensammlung des Bildhauers Libero Andreotti,
die im Palazzo del Podestà untergebracht ist. Ganz in der Naehe
von Pescia, in Pietrabuona, liegt das originelle Papiermuseum, dass
auf lehrreiche Art die Papierherstellung illustiert, die dem Ort Pescia
vor dem Boom der Blumenzucht zu grossem Reichtum verholfen hatte.
Die kleinsten Gaeste sollten keinesfalls den Besuch des Pinocchio-Parks
in Collodi, aversaeumen, einem antiken Ort, in dem
Carlo Lorenzini, Autor des beruehmten Buches "Die Abenteuer von
Pinocchio", seine Kindheit verbracht hat und der den Namen des
Ortes zu seinem Pseudonym machte. Den Auftakt des
Parks bildet die herrliche Villa Garzoni, die zwischen 1633 und 1662
im Barockstil errichtet und von einem der schoensten italienischen
Gaerten des Landes umgeben wurde. Dann geht es an der Osteria del
Gambero Rossso (Gasthaus zum Roten Krebs) vorbei, die vom Architekten
Giovanni Michelucci erbaut wurde und ganz, die von Collodi geschaffene,
Atmosphaere des Buches Pinocchio widerspiegelt. Das Symbol des Parks
ist die, von Emilio Greco erstellte, Statue Pinocchios und der Fee,
welche die Verwandlung Pinocchios von einer Marionette zu einem echten
Kind illustriert. Der interesssanteste
Teil fuer die Kinder ist natuerlich das Schlaraffenland, wo Spiele
es allen kleinen Gaesten ermoeglichen, selbst die Abenteuer Pinocchios
zu erleben, indem sie in den Bauch des Walfisches reingehen duerfen,
sich im Layrinth oder in der Grotte der Piraten aufhalten koennen.
Am Ende des Rundgangs befindet sich die "Werkstatt der Worte
und der Figuren", ein, von Giovanni Michelucci gewollter, Ausstellungsraum
fuer Autoren und Illustratoren von Kinderbuechern. |
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