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ALTOPASCIO
Altopascio ist ein industrielles Zentrum roemischen Ursprungs,
das im aeussersten Zipfel der Valdinièvole, nahe des heute
ausgetrockneten Sees Bientina,liegt.
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Bis
heute bewahrt der Ort noch die Ueberreste der antiken Befestigungsmauern,
die urspruenglich ueber vier, auf die Via Francigena blickenden, Tore
verfuegten. Von den noch stehenden drei Toren ist die sogenannte Porta
dei Vettori mit ihrem maechtigen Portal aus dem 16.Jh. die am besten
erhaltendste. Wenn man von der Porta dei Vettori kommend die Burg
duchquert, erreicht man das Tor Mariani. Die Porta Ospitalieri auf
der Westseite der Mauer war wohl nur als Eingang fuer die Tau-Moenche
bestimmt. Von den Wehrtuermen zum Schutz der Mauern sind heute nur
noch die der Ostseite und der viereckige Ziegelturm, auch Torre della
Volta genannt, uebrig geblieben. In Pozzeveri kann man die Reste der
antiken, aber vor kurzem umgebauten, Abtei besichtigen. Die Abtei
wurde im 15.Jh. nach dem Willen von Gregorio XII geschlossen, aber
noch heute enthaelt sie viele Brunnen und eine romanische kleine Kirche
aus der Zeit der Gruendung dieses Denkmals. Die Pfarrkirche Altopascio
birgt noch einige Reste der romanischen Kirche San Jacopo Maggiore,
einem echten Schmuckstueck sakraler Architektur aus dem 12.Jh., die
spaeter in die Pfarrkirche einbezogen wurde. Intakt geblieben ist
die polychrome Fassade im
Stil von Lucca, und rechts von diesem Gebaeude kann man den, mit Zinnen
verzierten, Glockenturm, der 1280 fertiggestellt wurde, bewundern.
Auf diesem Turm befindet sich die beruehmte, auch mit dem Namen "La
Smarrita" (die Verschwundene) bekannte Glocke, die im Jahre 1327
gegossen wurde. |
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