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HUEGEL >> VALDELSA

BESCHREIBUNG

Der Teil der Toskana zwischen Florenz und Certaldo wird von dem Fluss Elsa gekennzeichnet, der die sanfte Huegellandschaft durchquert, die dem nahen Chianti an Beschaffenheit und Anziehungskraft aehnlich ist. Der erste Teil der Tour spiegelt einen antiken Weg wider, der schon zu Zeiten der Etrusker Volterra und Fiesole verband, was man sehr deutlich an den Villen und den in der Gegend verstreuten Denkmaelern sehen kann.
Die Tour fuehrt an Villen aus dem 15.Jh., an der romanischen Pieve Sant'Alessandro in Giogoli vor den Toren von Florenz vorbei und zu den, in wunderschoenen italienischen Gaerten gelegenen, Residenzen des 16.Jh.s der Familien Collazzi und Tàttoli. Die zu den Provinzen Siena und Florenz gehoerende Gegend Valdelsa bewahrt Kunstschaetzte grossen Interesses in einer eindrucksvollen Landschaft voller Weinreben und Olivenbaeume, deren landwirtschaftliche Produkte von erstklassiger Qualitaet sind. Eine
Rundfahrt durch die Valdelsa laesst die Besucher die Besonderheiten der Toskana geniessen, von der sanften Huegellandschaft zur antiken Architektur und endet mit einem gastronomischen Angebot fuer echte Feinschmecker. Zwischen Pieven und kleinen Ansiedlungen liegen Osterie und Trattorie, die
typische Spezialitaeten bieten, alle selbstverstaendlich mit natuerlichen Zutaten nach antiken Familienrezepten hergestellt, und mit einem Schuss Fantasie der Hausfrau angereichert. Auch die Liebhaber von Treckingtouren muessen nicht auf ihren Sport verzichten, dank des neuen Projekts von
Wanderwegen, die die Gemeinden der florentinischen und der sienesischen Valdelsa zusammen entwickelt haben, um den Besuchern auch die abgelegendsten und malerischsten Winkel dieser Gegend zu zeigen. Alle Wege koennen sowohl zu Fuss, als auch mit dem Mountainbike zurueckgelegt werden, einige davon auch auf dem Pferderuecken. Liebhaber sakraler Kunst koennten wirklich keinen besseren Ort fuer ihren Urlaub waehlen, da in der Valdelsa Pieven und antike Kirchen ueberall verstreut liegen und oft wahre Kunstschaetze enthalten. Das antike Umland von Florenz und Siena ist heute gekennzeichnet
durch seine sanfte und erholsame Landschaft, seine beneidenswerten Kunstschaetze und natuerlichen Produkte, die ein dichtes Netz von Restaurants, Tavernen, Osterie und Bars entstehen liessen.
Dank ihrer strategischen Position, direkt in der Mitte zwischen zwei der schoensten Kunststaedte Italiens, ist die Valdelsa ein wirklich erprobtes Touristenziel, sei es was die Unterkuenfte, als auch was die Verpflegung betrifft. Typische Produkte der Valdelsa sind die Glaserzeugnisse und der Safran,
beides schon im Mittelalter bluehende Handwerkszweige. Es besteht eine starke Verbindung zwischen Gegenwart und Vergangenheit, sodass sich diese Gegend auch heute noch durch die Bearbeitung von Glas und den Anbau von Krokussen kennzeichnet. Schon im Trecento waren die Glashuetten von Colle
Val d'Elsa von groesster Wichtigkeit fuer die Wirtschaft des florentinischen Staates, und von ganz Europa kamen junge Leute hierher, um sich in der lokalen Glasblaeserschule ausbilden zu lassen. Als der europaeische Markt im 19.Jh. vom boehmischen Kristall ueberschwemmt wurde, hatten die Glaswerker
der Valdelsa keine Schwierigkeiten, sich dem neuen Material anzupassen, das sie mit Techniken aus ihrer langjaehrigen Erfahrung bearbeiteten und sich so bald auf dem internationalen Markt bestaetigen konnten. Heute finden wir in der Valdelsa ausser den Fabriken, die 95% des in Italien verkauften
Kristalls herstellen und ihre Produkte in die ganze Welt ausfuehren, auch zahlreiche Handwerker, die authentische Kunstwerke ganz in Handarbeitfertigen. Der Anbau der Krokusse, aus denen man den wertvollen Safran herstellt, war schon im Duecento (13.Jh.) in der Valdelsa verbreitet. Der Safran ist ein so raffiniertes und teures Gewuerz, dass es die Gemeinden der Valdelsa in einigen Gelegenheiten dazu benutzten, mit ihren Feinden abzurechnen und Besitzungen abzuloesen. Nach jahrhundertelanger
Vernachlaessigung wird der Safran heute wieder nach den traditionellen Methoden in vielen Teilen der Valdelsa angebaut. Heute ist der Anbau in San Gimignano wieder in vollem Gange und, ausser zur
Freude einiger Unternehmer, werden auch die Feinschmecker zufriedengestellt, wenn sie die traditionelle Safransuppe probieren. Die Vernaccia und der Vinsanto tragen das Markenzeichen Docq. Die aussergewoehnliche Produktion an Qualitaetsweinen, typisch fuer die Gegend um Siena, hat in den letzten Jahren ein einzigartiges touristisches Phaenomen entstehen lassen: man kann sagen, dass der "Weintourismus" genau hier in der Gegend von Siena entstanden ist: die Besucher, zum groessten Teil Auslaender, waehlen ihren Ferienort nach der Qualitaet seiner typischen Produkte, vor allem natuerlich
im Hinblick auf die besonderen Weine.




















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