HUEGEL |
TAGESZEITUNGEN
und ZEITSCHRIFTEN |
 |
LINKS |
 |
NOT |
 |
TELEPHONBÜCHER |
 |
DIE
REDAKTION |
 |
|
 |
|
|
|
|
SIGNA
Signa ist heute ein wichtiges Industriezentrum mit einer
in der Ebene gelegenen Industriezone, einem modernen Wohngebiet
und einem hoehergelegenen Stadtkern, dem Castello, welches schon
vor dem Jahr 1000 gegruendet worden ist und noch ueber Reste einer
alten Wehrmauer mit Tuermen und einem Tor aus dem 14.Jh. verfuegt.
|
|
Das
Glueck des mittelalterlichen Signa beruht auf seiner Naehe zum Arno:
der antike Ort verfuegte ueber einen strategischen Flusshafen fuer
den Transport der Waren von und zum Hafen Pisa und ueber eine Holzbruecke,
die beide Ufer verband. In der ersten Haelfte des 14. Jh.s wurde die
Ansiedlung von
Castracani im Kampf gegen Florenz zerstoert, wenig spaeter aber von
den Florentinern wiederaufgebaut und mit starken Mauerringen und Wehrtuermen
versehen. Spaeter errichteten die Medici im Gebiet um Signa etliche
herrschaftliche Villen, viele stehen heute noch den Besuchern offen.
Signa war lange das Zentrum der Strohverarbeitung, eine Taetigkeit,
die auf das 15. Jahrhundert zurueckgeht, und der man heute ein Museum,
das einzige in Italien, gewidmet hat, das die Geschichte dieses aussergewoehnlichen
Kulturgutes erzaehlt. Hier sind antike Flechtinstrumente und Modelle
der beruehmten und in alle Welt exportierten Strohhuete von Signa
ausgestellt. Unter den Kirchen von Signa sticht die vor 1200 gegruendete
Chiesa San Miniato hervor, welche durch zahlreiche Renaissance-Kunstwerke
angereichert
wurde; interessant ist auch die Kirche Santa Maria in Castello, die
1325, nach dem Durchzug von Castruccio Castracani, an der Stelle einer
antiken Pieve wiederaufgebaut wurde. Sehenswert sind die romanischen
Pieven San Giovanni Battista mit ihrer Fassade aus dem 15. Jh., und
die seit dem Jahre
866 bekannte Pieve San Lorenzo, welche wertvolle Graeber der Langobarden
in sich birgt. |
|
|
|
 |
|