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Koestlichkeiten
Der Mugello ist eine, an besonderen Koestlichkeiten reiche
Gegend, wo die Fertigkeit der Hausfrauen und die Vielseitigkeit
der typischen Produkte eine aussergewoehnliche, aber traditionsbewusste
Kueche entstehen liess. Keine so genannten "reichen" Zutaten,
die man heute nur viel zu oft benutzt, sondern einfache Rezepte
mit "armen" Zutaten, ueber die man frueher ausschliesslich
verfuegte.
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Unbedingt
sollte man die koestlichen, mit Kartoffeln gefuellten Tortelli, moeglichst
mit Wildschwein-oder Steinpilzsosse, probieren. Empfehlenswert sind
auch die Suppen, Mehlsuppen und die verschiedenen Breie, Wild und
Waldfruechte, wie besonders die Esskastanien des Mugello, die eigentlich
auch das Markenzeichen Doc verdienen. Fleisch spielt in der Kueche
des Mugello die Hauptrolle: zwei Finger dicke Rindersteaks, Wuerste
und "rosticciana", die besondere, gekochte Ente. Der typischste
Kaese lokaler
Herstellung ist der "pecorino" (Schafskaese), Beilagen sind
Bohnen in Oel und frittiertes Gartengemuese. Die Kuchen sind klassisch
und hausgemacht, wie das "pan di ramerino", die schiacciata"
mit Weintrauben, die Muerbeteigkuchen mit koestlichen Marmeladen dieser
Gegend. Schleckermaeuler sollten nicht den, fuer den Ort Marradi typischen,
Esskastanienpudding versaeumen. |
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