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HUEGEL >> MUGELLO

DIE PIEVEN ENTDECKEN

Im Mugello gibt es sehr viele bewundernswerte Beispiele religioeser Architektur, wie Pieven, Kirchen, Kloester und Wallfahrtsorte, die in der Landschaft verstreut sind und das Thema einer besonderen Tour bilden. In Berberino di Mugello besucht man die Pieve Sant'Andrea a Camoggiano, die von ihrer schlichten Fassade mit einer kleinen Loggia charkterisiert wird, die 1470 im Renaissance-Stil errichtet wurde.
Im Inneren der Pieve befindet sich ein, von Laubengaengen umgebener, Kreuzgang. In Scarperia ist die Pieve Sant'Agata, die wichtigste heilige Staette des Mugello, einen Abstecher wert. Die im 12.Jh., auf den Resten einer fruehchristlichen, aus dem 4.-5.Jh. stammenden Kirche, errichtete Pieve zeigt eine Fassade aus Bossenquadern, die mit Sand-und Serpentingestein verziert ist. Sehr schoen und in einer herrlichen Lage ist auch das Kloster Montesenario, ein wichtiger Komplex, der auf Erlass der Dioezese Florenz im Territorium von Vaglia erbaut wurde. Die urspruengliche Kirche wurde 1241 errichtet, waehrend der Komplex im 16.Jh. von Cosimo I de'Medici vergroessert und im 18.Jh. im Barockstil umgebaut wurde. Der Uhrturm wurde 1834 errichtet, und im Inneren der Kirche sind wertvolle
Gemaelde des 18.Jh.s erhalten.
In Borgo besichtigt man die Pieve San Lorenzo, die auf einer Anhoehe ueber dem Ort liegt: Sie wurde 1236 umgebaut, bewahrt den sechseckigen Glockenturm und im Inneren eine schoene Madonna, die Giotto zugeschrieben wird. In Marradi ist die Abtei del Borgo einen Besuch wert, ein monumentaler
Klosterkomplex aus der Zeit um 1000, der im 18.Jh. im barocken Stil restauriert wurde. Nur der maechtige Glockenturm bewahrt noch den romanischen Aspekt; in der Sakristei, befinden sich Gemaelde von Maestro di Marradi aus dem Ende des 15.Jh.s. Neben der Kirche liegen die Ueberreste der Raeumlichkeiten. In Palazzuolo sul Senio muss man die Wallfahrtskirche Santa Maria della Neve besuchen, das 1459 als kleines Oratorium in dem Ort Quadalto errichtet wurde. Das im 17.Jh. erweiterte Oratorium bewahrt heute noch den damaligen Aspekt. Auf dem Hauptaltar bewahrt man ein Madonnenbild im Botticelli-Stil, waehrend im, von Schmiedeeisentueren geschlossenen, Chor zwei Altaere im Barockstil und eine Orgel aus dem 18.Jh. stehen.




















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