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DIE ANTIKEN BERUFE
Im 14.Jh. begannen, die Handwerke sich unter dem Einfluss
der Stadt Florenz in den antiken Orten zu verbreiten. Die typischen
Handwerksberufe setzen auch heute noch ihre jahrhundertealten Aktivitaeten
in den kleinen Werkstaetten fort und foerdern einen bluehenden Handel,
waehrend die Zeugnisse der Vergangenheit in einigen Museen, die
den antiken Traditionen gewidmet sind, ausgestellt werden.
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malerisch ist der Besuch der Wassermuehlen, die seit dem Mittelalter
im Mugello zu finden sind, als man sie zum Mahlen von Getreide, Mais,
Kastanien und Futtergetreide fuer das Vieh benutzte. Mit der Erfindung
des elektrischen Stroms zu Beginn des 19.Jh.s ueberlebten nur wenige
der antiken Muehlen, die noch heute ihren antiken Aktivitaeten nachgehen:
diese befinden sich in Borgo San Lorenzo, Barberino di Mugello, Firenzuola
und Scarperia. In Scarperia ist noch die antike, mindestens 5 Jahrhunderte
alte, Tradition der Messerschmiede erhalten, die entstanden war, als
die Bewohner des Ortess Waffen fuer die halbe Toskana herstellten.
Im Jahre 1538 schlossen sich die Messerschmiede in einer Zunft mit
einem eigenen Statut zusammen, und ihre Laeden wuchsen waehrend des
gesamten 19.Jh.s. Heute sind nur noch 5 Schmieden uebrig, die nach
uralter Tradition Jagd-, Kuechen- und Fleischermesser, Scheren und
Hippen herstellen. In der Gegend des Alto Mugello wird traditionsgemaess
der Sandstein bearbeitet, der hier reichlich zu finden ist. Zahlreiche
kleine Ortschaften und Borghi des Mugello sind ganz aus Stein erbaut,
von den Gebaeuden bis hin zu den gepflasterten Strassen, und bieten
Elemente ganz besonderer Eleganz. Aus Stein gefertigte Wappen, Friese,
Architraven und Schornsteine verzierten schon in der Vergangenheit
die praechtigen Villen des florentinischen Adels. Lebhaft ist auch
die Arbeit des Flechtens und des Schmiedeeisens. |
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