Wählen die Kategorie
LASTMINUTE
ANGEBOTE    
 HUEGEL
:. HUEGEL UM FLORENZ
:. EBENE UM FLORENZ
:. CHIANTI
:. LUNIGIANA
:. GARFAGNANA
:. VALDERA
:. VALDINIEVOLE
:. VALDELSA
:. MUGELLO
:. VALDISIEVE
:. VALDARNO
:. CASENTINO
:. VALTIBERINA
:. VALDICHIANA
:. SIENA HUEGEL
:. SIENA TONE
:. VAL D' ORCIA
:. METALLHALTIGE HUEGEL
 STAEDTE
 BERGE
 KUESTEN
 ARCHIPEL TOSKANA
 TAGESZEITUNGEN
 und ZEITSCHRIFTEN
:. National-International
 LINKS
:. National-International
 NOT
:. Nützliche zahlen
:. Wie erreicht man die huegel
 TELEPHONBÜCHER
:. Europaseiten
 DIE REDAKTION
:. Wer sind wir
:. Kontakt
:. Bevorzugungsanschließung



HUEGEL >> LUNIGIANA

MUSEEN, MUEHLEN UND PIEVEN

Ler mittelalterliche Ursprung der Orte der Lunigiana und der tiefe Respekt seiner Bevoelkerung fuer die eigene Vergangenheit haben es fertig gebracht, dass nichts von der durchlebten Geschichte verloren gegangen ist. So sind
hier auch zahlreiche Muehlen und Pieven gut erhalten und stehen den Besuchern zur Besichtigung offen, waehrend viele Museen zur Erinnerung an die Vergangenheit eingerichtet worden sind. In der Lunigiana, einer an
reissenden Baechen reichen Gegend, gehoeren Muehlen seit jeher zum taeglichen Leben und zum Bild der Landschaft. Mit den Steinraedern der Wassermuehlen wurden Kastanien der umliegenden Waelder gemahlen, um ein an Naehrstoffen reiches Mehl zu gewinnen, dass es der Bevoelkerung
ermoeglichte, sich waehrend der langen Wintermonate zu ernaehren. Noch heute funktionieren einige dieser Muehlen, z.B. eine in Fivizzano, eine nahe der Pieve von Sorano, eine andere bei Rocca Sigillina und eine in Zeri, die heute nur noch im Herbst in Betrieb ist.
Die Pieven, Ausdruck der tiefen Religioesitaet und Spiritualitaet der Bevoelkerung, liegen ueberall im Gebiet der Lunigiana verstreut. Besonders bedeutend sind die im Inneren der Pieven aufbewahrten Kapitelle mit Gesichtszuegen von Monstern und engelgleichen Kreaturen, Symbolen der Suende und der Rettung. Sirenen, Monster und abgeschlagene Koepfe sind an den Kapitellen der Codiponte, in der Naehe von Casola, zu sehen, waehrend Blumensymbole auf den Kapitellen der San Paolo di Vendaso. eingemeisselt sind. Die Verzierungen und die Architektur der Pieve von Sorano zeugen davon, wie die Via Francigena zum Austausch und der Fusion zwischen dem romanisch-langobardischen und dem toskanischen Leben beitrug.
Besonders suggestiv ist auch die, inmitten von Zypressen gelegene, Pognana, von der man ein herrliches Panorama ueber das tiefer gelegene Tal geniessen kann.
Das originellste der vielen Museen in der Lunigiana ist das Museo Etnografico das Gegenstaende der baeuerlichen Tradition ausstellt, und seinen Sitz in Villafranca hat. Es wurde in einer kleinen Muehle eingerichtet und zeigt die Utensilien, die zur Verarbeitung der Kastanien, des Hanfes und des Getreides benutzt wurden. Ausgestellt sind hier auch Gegenstaende, die man zur Bearbeitung von Eisen, Weidenruten, Holz und Steinen, von Milch und zur Weinherstellung benoetigte; ausserdem dokumentieren Messinstrumente, Fotos und Beschreibungen in allen Details die doerfliche und baeuerliche Kultur dieser Gegend. Einen Besuch ist auch das Museo delle Statue e delle Steli lunigianesi, in Pontremoli wert, wo, als Original oder als Kopie, alle Statuen und Stelen der Region gesammelt wurden. Antropomorfe Skulpturen und archaische Stelen, die bis ins zweite Jahrtausend v.Chr. zurueckgehen, zeigen die Religioesitaet und den Mystizismus der Bevoelkerungen, die schon zwei Jahrhunderte vor der
roemischen Eroberung die Region Lunigiana bewohnten.
In Aula kann man das Museo di Storia Naturale della Lunigiana, (Museum der Naturgeschichte Lunigianiens) besuchen, das 1979 eingerichtet wurde, um zur Kenntniss des lokalen naturalistischen Patrimoniums und seiner Erhaltung beizutragen. Hier werden Erklaerungen geliefert zu den Besonderheiten der Niederwaelder, Kastanien- und Buchenwaelder, dem Anbau im Huegelland, der
Bergflora und den geologischen Besonderheiten der umliegenden Grotten. Ergaenzt werden diese Informationen durch Aquarien und Terrarien mit typischen Tieren dieser Gegend. Neben dem Museum, das in den malerischen Raeumlichkeiten der Fortezza della Brunella, untergebracht ist, ist ein botanischer Garten angelegt worden. In Casola di Lunigiana liegt das Museo del Territorio dell'Alta Valle Aulella (Museum des Territoriums des oberen Aulella-Tales) mit dem Parco Archeologico, der zahlreiche Statuen und Stelen enthaelt und einer Sektion mit dem Namen "borgo in mostra". Hier sind Fundstuecke aus der Valle Aulella ausgestellt, Zeugnisse, die von der Urzeit bis zum Mittelalter reichen und ein komplettes Panorama der Geschichte dieser Gegend liefern. In der Aussenabteilung des Parco Archeologico befinden sich Kopien der bedeutendsten Stelen, die im Territorium bis hin zur Grenze nach La Spezia gefunden wurden; der "borgo in mostra" ("Der Ort zeigt sich") ist ein Rundgang durch das historische Zentrum Casolas, vorbei an Palazzi, Muehlen und mittelalterlichen Ansiedlungen.




















WEBCAM ÜBERSETZUNGEN ONLINE WECHSEL WETTERVORHERSAGE HOROSKOP VERSTEIGERUNGEN ONLINE HOME
Site Map       Die Reproduktion ist verboten - Portale Toskana ist nicht an andere Portale gebunden und so nicht für dessen Inhalt verantwortlicht