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LICCIANA NARDI
Der zweite Name dieses Ortes erinnert an Anacrusi Nardi,
einen lokalen Helden des Risorgimento, nach dem auch der Platz am
Eingang des Dorfes benannt ist, wo es sich empfiehlt, den Wagen
abzustellen. Natuerlich gibt es auch hier eine Festung der Malaspina
und eine Pfarrkirche, umgeben von Laeden und malerischen Wohnhaeusern.
Der Aufstieg entlang der Burg Bastia zum Turm Torre del Nocciolo,
oder Prada di Cisigliana genannt, ist die Muehe wert: von der Anhoehe
geniesst man ein herrliches Panorama ueber den Apenin und die apuanischen
Alpen. Etwas ausserhalb des Ortes Licciana liegen die Reste des
Glockenturms des, von Kaiser Napoleon geschlossenen, Klosters Servi
di Maria; wunderschoen ist der Weg, der durch einen Wald hierherfuehrt.
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Die
Umgebung von Licciana bietet Orte, Burgen und landschaftliche Flecken
rarer Schoenheit. Wenn man die Strasse einschlaegt, die von Licciana
zum Lagastrello-Pass aufsteigt, kommt man nach Varano, dem
Hauptort der Laendereien der Estenser, die diese bis zur Franzoesischen
Revolution besassen. Weiter geht es nach Tavernelle, wo noch
die antiken Haeuser und Laeden aus Stein mit ihren urspruenglichen
Aufschriften erhalten sind. Man sollte auch einen Aufenthalt in Taponecco,
Apella und Linari einlegen, wo
die Ueberreste einer antiken Abtei erhalten sind. Einen Abstecher
ist Monti wert mit den Resten der im 12. Jahrhundert erbauten
Burg und der tausendjaehrigen Pieve Venelia.
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