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HUEGEL >> LUNIGIANA

CASOLA

Die Taeler um Casola waren schon zur Zeit des Eisens bewohnt, im Jahre 1306 kam der kleine Ort in den Besitz des Bischofs von Luni, und nach dem Frieden zwischen den Bischoefen von Luni und den Malaspina ging es in den Besitz der letzten ueber. 1496 kam es in den Besitz von Florenz, danach wurde es Teil des Grossherzogtums der Toskana bis zur nationalen Einheit Italiens. Durch seine strategische Position an der Strasse, die das Tal der Magra mit der Gegend Garfagnana verband, wurde es zu einem gut befestigten Verteidigungspunkt, dessen Anziehungskraft noch heute von den engen Gassen mit den ineinander verschachtelten steinernen Gebaeuden ausgeht. Wenn man vom Zentrum zum Fluss Magra hinuntergeht, trifft man auf die Ueberreste von drei Stadttoren und fuenf miteinander verbundenen Muehlen, die durch die Nutzung des Wassesr des nahen Flusses Casola zu einem, in anderen Orten
unbekannten Wohlstand verhalfen.
Einen Besuch wert ist das Museum des Region, wo man anhand der gesammelten Stuecke einen kompletten Ueberblick ueber die Geschichte und Kultur der Lunigiana bekommt. Zu diesem Museum gehoeren auch drei weitere in der Gemeinde verstreute Sektoren: das Dorf der apuanischen Ligurier, die didaktischen Rundgaenge im Zentrum von Casola und der Komplex der Pieve Codiponte. In der Naehe von Casola sollte man sich folgende Sehenswuerdigkeiten nicht entgehen lassen: den antiken Borgo Gragnola, wo man auch eine herrliche Renaissance Villa aus den ersten Jahren des 15. Jh.s besichtigen kann, die Ruinen des Castel dell'Aquila, der ehemaligen Burg der Malaspina und den Aussichtsort Fazzano, von dem das Auge bis hin zu den Apuanischen Alpen schweift. Naturalisten wollen bestimmt nicht den Besuch des botanischen Gartens der Frignoli, unweit Casola an der Strasse nach Fivizzano gelegen, verpassen. Dieser, vom Verband der Gebirgsgemeinden und dem Naturwissenschaftlichen Museum der Lunigiana eingerichtete, Garten hat es sich zum Ziel gesetzt, durch die Einrichtung von Lehrpfaden und geschuetzten Lebensraeumen die Natur und das Kulturgut der Apuanischen Alpen und des Toskanischen Apenins zu schuetzen.




















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