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BAGNONE
Inmitten eines herrlichen Steineichen- und Kiefernwaldes
liegt Bagnone, hoch ueber dem Fluss Magra auf einem Felsvorssprung.
Diese dominierende Lage und der intakte mittelalterliche Aspekt
machen diesen Ort zu einem der meistbesuchtesten Ziele fuer die
Besucher der Lunigiana, die hier Handwerkswerkstaetten, Maerkte,
Lokale und malerische Unterkuenfte finden. Der nahegelegene Fluss
hat den Bau vieler Wassermuehlen gefoedert, einige davon mahlen
heute noch die Produkte des Waldes mit ihren grossen Steinraedern.
Die Burg Bagnone, im 15.Jh. Hauptsitz der florentinischen Vorherrschaft
ueber das Tal Val di Magra, ist vollstaendig restauriert worden
und kann, nach vorheriger Absprache mit dem Besitzer, besichtigt
werden.
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Von
aussen sieht man den maechtigen Wachturm mit seiner viereckigen Basis
und geniesst den Anblick dieser herrlichen hochmittelalterlichen Architektur,
eingerahmt von den Bergspitzen des Apenin.
Der runde Turm wurde von den Malaspina hinzugefuegt, die die urspruengliche
Festung in einen herrschaftlichen Wohnsitz umbauten, und so auch die
Ansiedlung von Freiberuflern und reichen Buergern in den antiken Wohntuermen
des umliegenden Ortes foerderten. Der Besitzer der Burg, auch Auftraggeber
der Restaurierungsarbeiten, ist der Schriftsteller Jacopo Bodoni,
der im Inneren des Palastes ein wichtiges Studienzentrum fuer Humanistik
mit einem Archiv und einer reichhaltigen Bibliothek einrichtete. Ausser
einer einzigartigen Sammlung ueber die Geschichte der Toskana und
der Gegend
Lunigiana beherbergt die Burg auch Seminare, Konferenzen, Musikfestivals
und kulturelle Veranstaltungen. Eine Theaterschule und Vereinigungen,
die sich fuer die Erhaltung der architektonischen Schaetze der Gegend
Lunigiana einsetzen, haben hier ihren Sitz. Von Bagnone erreicht man
auch leicht die Burg Treschietto, deren Ruinen an einem Steilhang
des Berges Monte Orsaro stehen.
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