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LA CERTOSA DEL GALLUZZO
Auf dem Wege zwischen Impruneta und Florenz, hoch auf dem
Monte Acuto gelegen, sollte man den herrlichen Komplex der im 14.Jh.
erbauten Certosa del Galluzzo, auch Certosa di Firenze genannt,
besuchen.
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Die
Certosa wurde im Jahre 1342 von Niccolò Acciaiuoli gegruendet,
spaeter vergroessert und mit sakralen Kunstwerken bestueckt. Im zentralen
Teil, das im 16. Jh. beendet wurde, ist eine Pinakothek untergebracht,
die ausser vielen Werken fuenf Luenettenbilder des Pontormo mit Szenen
der Passion
Christi enthaelt. Die Kirche San Lorenzo aus dem 14. Jh. liegt an
einem imposanten Platz; die Krypten von Tobias und Santa Maria mit
ihren zahlreichen Grabdenkmaelern hinterlassen bei den Besuchern einen
unvergesslichen Eindruck. Im Inneren des Klosters befinden sich Werke
von Benedetto da Maiano und Gerolamo della Robbia, waehrend in dem
grossen Renaissance Kreuzgang 66 glasierte Terracotta-Buesten der
Werkstatt von Giovanni della Robbia die Kunstliebhaber erwarten. Vom
schoenen Kreuzgang
betritt man die Zellen der Moenche, jede bestehend aus einem kleinen
Vorraum, einem Essraum, einem Schlafzimmer, einem Raum im drueberliegenden
Geschoss, einem kleinen Garten und einem Vorratsraum. Seit 1958 bewohnen
die Moenche des Benediktiner Zisterzienserordens die Certosa von Florenz,
frueher waren es die Kartaeusermoenche.
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