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HUEGEL >> CHIANTI

RADDA IN CHIANTI

Radda in Chianti liegt auf der Wasserscheide zwischen den Taelern der Fluesse Pesa und Arbia, inmitten von Weinbergen und dichten Waeldern. Schon im Jahre 1203 ging es in den Besitz von Florenz ueber und wurde im 15. Jh. mit maechtigen Wehrmauern versehen, die heute nur noch teilweise erhalten sind. Intakt hingegen ist die mittelalterliche Struktur des Ortskerns mit seinen gepflasterten Gassen, die sich ellipsenfoermig um die Kirche San Nicolò (14.Jh.) ziehen.
Der Praetorenpalast aus dem Jahr 1415 und heute Sitz der Gemeinde und das Gut Vignale, der geschichtstraechtige Sitz des Konsortiums des Chianti Classico Gallo Nero und eines Chianti Studienzentrums sind einen Abstecher wert. Auf dem, etwas ausserhalb des Ortes gelegenen, Gut Montevertine, befindet sich das kleine Chianti-Museum, das ganz den baeuerlichen Traditionen gewidmet ist. Auf der Fahrt von Radda Richtung Greve in Chianti treffen wir auf die Pieve Santa Maria Novella und die Burg Volpaia, zwei architektonische Meisterwerke inmitten dichter Waelder. Die Pieve Santa Maria ist ein Ueberrest einer mittelalterlichen Ansiedlung und hat, trotz Erneuerungen im 19.Jh., ihre urspruengliche Struktur erhalten.
Die Burg Volpaia hat einen besonderen Zauber: sie wurde im 12.Jh. von den Florentinern erbaut und bewahrt heute noch ihre intakte Urbanistik und ihre mittelalterliche Atmosphaere. Nicht zu versaeumen ist der Besuch der Abtei in Coltibuono, ein Kloster vom Beginn des 11.Jh.s, das von 1115 bis 1810 dem Vallombrosaner Orden gehoerte. Heute ist es zu einer Villa und einem Gut umgestaltet worden, und vom antiken Klosterkomplex bleiben nur die romanische Kirche und der maechtige Glockenturm. Um die Abtei erstreckt sich ein dichter Tannenwald, der von den Moenchen gepflanzt und jahrhundertelang liebevoll von ihnen gepflegt wurde.




















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