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POPPI
Im Gemeindebereich von Poppi liegen die wunderschoene Einsiedelei
Camaldoli und der Ortsteil Badia Parataglia, ein Erholungsort
inmitten der casentinischen Waelder. In Badia Prataglia befindet
sich das groesste Besucherzentrum des Parks mit einem reichhaltigen
Tourismusangebot. Der Ort Poppi wird von der gut erhaltenen Burg
der Herzoege Guidi ueberragt, einem herrlichen Zeugnis mittelalterlicher
Architektur.
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In
der Burg finden wir die, an Manuskripten und Inkunabeln reiche Bibliothek
Rilliana, die Kappelle mit den Fresken Taddeo Gaddis und die permanente
Ausstellung ueber die Schlacht von Campaldino, in der die Guelfen
im Jahre 1289 endgueltig die Ghibellini besiegten. Im Ort sollte man
ausserdem das Oratorium der Madonna del Morbo und die Abtei San Fedele
aus dem 12. Jh. besichtigen. Das Symbol des Casentino ist das Einsiedelei-Kloster
Camaldoli ein malerischer monastischer Ort inmitten des Waldes.
San Romualdo erbaute im Jahre 1012 die ersten Zellen fuer die Moenche
auf dem Berg und wenig spaeter das Kloster im Tal, von wo die, von
ihm erfundene, benediktinische Reform ausging. Eine der wichtigsten
Klosterregeln der Moenche Camaldolis war die Erhaltung des Waldbestands,
den man also vom Mittelalter an pflegte und schuetzte.Inmitten dieser
intakten und bluehenden Landschaft erscheint das Kloster wie eine
maechtige und massive Konstruktion. Der weitlaeufige Komplex mit dem
Laubengang, der Bibliothek und der Apotheke wird von extremer Einfachheit
und Nuechternheit gekennzeichnet. Die Raeumlichkeiten des Klosters
enthalten Kunstwerke unermesslichen Wertes, wie die Gemaelde von Vasari
in der kirche, die Originalmoebel, wertvolle Majoliken und pharmazeutische
Werkzeuge.
In einer malerischen Position erhebt sich die Einsiedelei
Camaldoli, der urspruengliche Sitz der Moenche: in der Mitte des Gebaeudes
liegen die Zelle von San Romualdo und die barocke Erloeserkirche mit
Stuckarbeiten des 18.Jh.s und Renaissance-Terrakottafliesen. In der
Umgebung verstreut liegen die im 11. bis 12.Jh. erbauten Zellen der
Moenche: jeder Eremit verfuegte ueber einen Eingang, ein kleines Zimmer,
ein Studio, Oratorium, Holzschuppen, Brunnen und Gemuesegarten.In
der Naehe von Poppi sollte man auch Castel San Niccolò,
besuchen, das fuer seine malerische Burg, die Matilde di Toscana gehoerte,
beruehmt sit. Die maechtige Befestigung ueberragt noch heute den netten
Ort Strada, der sich um die romanische Pieve San Martino in Vado entwickelte
und heute perfekt restauriert worden ist. Nahe bei Castel San Nicolò
liegt die winzige Ansiedlung Montemignaio inmitten einer der
ueppigsten Waelder des Casentino. Ausser der herrlichen Natur sind
auch die romanische Pieve und die Burg Montemignaio sehenswert.
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